• Ferienhof Höpfl
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Rechte und Pflichten aus dem Gästeaufnahmevertrag

Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA)

Wie immer im Geschäftsleben geht es auch bei der Zimmervermietung nicht ohne rechtliche Regelung. Eine vom Gast vorgenommene und vom Beherbergungsbetrieb akzeptierte Zimmerreservierung begründet zwischen den Parteien ein Vertragsverhältnis, den Gastaufnahmevertrag. Wie alle Verträge kann auch der Gastaufnahmevertrag nur mit Einverständnis beider Parteien gelöst werden. Im einzelnen ergeben sich aus ihm folgende Rechte und Pflichten:

1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald das Zimmer / die Ferienwohnung bestellt und zugesagt, oder falls eine Zusage aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, bereitgestellt worden ist.

2. Der Abschluß des Gastaufnahmevertrages verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig, auf welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist.
3. Der Gastgeber (Vermieter) ist verpflichtet, bei Nichtbereitstellung des Zimmers dem Gast Schadenersatz zu leisten.
4. a. Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Gastgeber ersparten Aufwendungen.
b.
Die Einsparungen betragen normalerweise bei Übernachtung mit Frühstück 20%, und reiner Übernachtung ohne Zusatzleistung 10%.
5. a.
Der Gastgeber ist in Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer
nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden.

b.
Bis zur anderweitigen Vergabe des Zimmers hat der Gast für die Dauer des Vertrages den
nach Ziffer 4 errechneten Betrag zu zahlen.
6.
Ausschließlicher Gerichtsstand ist der Betriebsort.